Auf dieser Seite beschreiben wir, welche Veränderungen wir in Versuchen, Messungen und Anwendungen beobachten und wie wir diese heute einordnen. Dabei unterscheiden wir bewusst zwischen reproduzierbaren Beobachtungen und Messwerten einerseits und unserem derzeitigen mikrophysikalischen Erklärungsmodell andererseits.
Funktionsmodell.
Welche Veränderungen wir in Versuchen, Messungen und Anwendungen beobachten, und wie wir sie heute einordnen.
- Lesezeit 3 Minuten
- Thema Beobachtung, Erklärungsmodell, Energie
- Einordnung Unser heutiges Erklärungsmodell
Beobachtung und Messung stehen bei uns an erster Stelle. Das Erklärungsmodell ordnet sie ein, ersetzt sie aber nicht.
Beobachtung und Modell
Was wir beobachten, und wie wir es heute erklären.
In unseren Versuchen und Anwendungen beobachten wir, dass sich Veränderungen je nach Material, System und Programmierung unterschiedlich schnell ausbilden können. Nicht jede Veränderung ist unmittelbar nach der Anwendung vollständig ausgeprägt. Teilweise entwickelt sich das Verhalten des Zielsystems über einen gewissen Zeitraum weiter.
Unser derzeitiges Funktionsmodell beschreibt diesen zeitabhängigen Prozess als eine Wechselwirkung zwischen dem programmierten Trägermaterial und dem jeweiligen Zielsystem. Dabei gehen wir davon aus, dass sich ein definierter Ordnungszustand im System schrittweise ausbilden beziehungsweise übertragen kann.
Diese Beschreibung ist unser heutiges Erklärungsmodell. Sie fasst wiederkehrende Beobachtungen und Messergebnisse zusammen, ohne den zugrunde liegenden mikrophysikalischen Mechanismus bereits abschließend zu erklären. Insbesondere die Frage, welche Rolle spinbezogene Ordnungszustände dabei spielen, ist Gegenstand weiterer Forschung.
Unser Ansatz
Nicht mehr Energie zuführen, sondern Systemzustände gezielt beeinflussen.
Die Spintronik Technologie ist nicht darauf ausgelegt, einem behandelten System zusätzliche Antriebsenergie zuzuführen. Unser Ansatz setzt an vorhandenen physikalischen Zuständen und Wechselwirkungen innerhalb von Materialien und technischen Systemen an.
Fertigungsprozesse, mechanische Belastungen, Temperatur, Alterung und weitere Einflüsse können mit unterschiedlichen Spannungs-, Schwingungs- und Energiezuständen eines Systems einhergehen. Unsere Anwendungen zielen darauf, solche Systemzustände über die jeweils abgestimmte Programmierung gezielt zu beeinflussen.
Welche technische Zielgröße dabei im Vordergrund steht, hängt von Material, System und Aufgabenstellung ab. Je nach Anwendung untersuchen und dokumentieren wir beispielsweise Veränderungen bei Schwingungsverhalten, Strömung, Reibung, Geräuschentwicklung, Fahrverhalten oder Energiebedarf.
Tests und Messungen
Wo wir messen können, zeigen wir die Ergebnisse.
Konkrete Versuchsaufbauten, Messmethoden und Ergebnisse dokumentieren wir unter „Tests und Messungen“. Dabei unterscheiden wir klar zwischen gemessenen Ergebnissen, technischen Beobachtungen, Praxiserfahrungen und unserem heutigen Erklärungsmodell.