Die wissenschaftliche Spintronik erweitert den Blick der klassischen Elektronik um eine weitere physikalische Eigenschaft des Elektrons: seinen Spin und das damit verbundene magnetische Moment. Dadurch verbindet sie Elektronik, Magnetismus, Materialwissenschaft und Quantenphysik. Spinabhängige Zustände werden heute unter anderem in modernen Speicher- und Sensortechnologien technisch genutzt.
Für uns ist daran vor allem ein Grundgedanke entscheidend: Nicht nur das Material selbst, sondern auch sein physikalischer Zustand, seine Ausrichtung und seine Ordnung können sein Verhalten beeinflussen. Genau an diesem Gedanken setzt unsere eigene Entwicklung an. Die Spintronik AG arbeitet mit speziell vorbereiteten Trägermaterialien, die nach definierten elektromagnetischen Verfahren behandelt und an die jeweilige Anwendung angepasst werden.
Wir haben den Gedanken technisch nutzbarer physikalischer Ordnung weitergedacht und daraus einen eigenen technologischen Ansatz entwickelt. Dabei setzen wir unseren Ansatz nicht mit etablierten Mechanismen wie GMR oder TMR gleich. Welche mikrophysikalischen Prozesse bei unserer Technologie im Einzelnen stattfinden und welche Rolle spinbezogene Ordnungszustände dabei spielen, ist Gegenstand weiterer Forschung.







