Spintronik · Technologie & Einordnung

Von spinabhängiger Ordnungzur Technologie der Ordnung.

Die wissenschaftliche Spintronik zeigt, dass Ausrichtung und Ordnung spinabhängiger physikalischer Zustände technisch relevant sein können. Unsere Spintronik Technologie greift den übergeordneten Gedanken physikalischer Ordnung auf und führt ihn in einem eigenen technologischen Ansatz weiter.
Dieser Bereich zeigt, was wissenschaftlich etabliert ist, wie unser Verfahren arbeitet, welche Veränderungen wir messen und wie wir diese heute einordnen.

  • Lesezeit 5 Minuten
  • Thema Spintronik, physikalische Ordnung, Funktionsmodell, Nachweise
  • Aufbau Vier Schritte vom Forschungsfeld zur Anwendung

Die wissenschaftliche Spintronik erweitert den Blick der klassischen Elektronik um eine weitere physikalische Eigenschaft des Elektrons: seinen Spin und das damit verbundene magnetische Moment. Dadurch verbindet sie Elektronik, Magnetismus, Materialwissenschaft und Quantenphysik. Spinabhängige Zustände werden heute unter anderem in modernen Speicher- und Sensortechnologien technisch genutzt.

Für uns ist daran vor allem ein Grundgedanke entscheidend: Nicht nur das Material selbst, sondern auch sein physikalischer Zustand, seine Ausrichtung und seine Ordnung können sein Verhalten beeinflussen. Genau an diesem Gedanken setzt unsere eigene Entwicklung an. Die Spintronik AG arbeitet mit speziell vorbereiteten Trägermaterialien, die nach definierten elektromagnetischen Verfahren behandelt und an die jeweilige Anwendung angepasst werden.

Wir haben den Gedanken technisch nutzbarer physikalischer Ordnung weitergedacht und daraus einen eigenen technologischen Ansatz entwickelt. Dabei setzen wir unseren Ansatz nicht mit etablierten Mechanismen wie GMR oder TMR gleich. Welche mikrophysikalischen Prozesse bei unserer Technologie im Einzelnen stattfinden und welche Rolle spinbezogene Ordnungszustände dabei spielen, ist Gegenstand weiterer Forschung.

Der Weg durch diesen Bereich

Vier Schrittezum Verständnis.

Vom wissenschaftlichen Hintergrund über unseren eigenen technologischen Ansatz bis zur Einordnung und den dokumentierten Ergebnissen.

Einordnung

Was wir messen. Was wir beobachten. Wie wir es erklären.

Für die Einordnung unserer Spintronik Technologie unterscheiden wir drei Ebenen konsequent voneinander.

1

Messungen und dokumentierte Versuche

Hierzu zählen Veränderungen, die unter beschriebenen Bedingungen durch Messverfahren oder Vergleichsversuche erfasst wurden. Auf den jeweiligen Test- und Anwendungsseiten dokumentieren wir Versuchsaufbau, Messmethode, Ergebnis und Rahmenbedingungen so konkret und nachvollziehbar wie möglich.

2

Reproduzierbare Praxisbeobachtungen und Anwenderberichte

Wiederkehrende Praxisbeobachtungen und Anwendererfahrungen können wichtige Hinweise auf Veränderungen im realen Einsatz liefern. Sie sind jedoch nicht automatisch mit kontrollierten Messungen gleichzusetzen. Deshalb kennzeichnen wir Fahrer-, Kunden- und Anwendererfahrungen ausdrücklich als solche.

3

Unser derzeitiges physikalisches Erklärmodell

Unser heutiges Erklärungsmodell beschreibt, wie wir die gemessenen und beobachteten Veränderungen physikalisch einordnen. Dabei gehen wir von der Bedeutung definierter Ordnungszustände und ihrer Wechselwirkung mit Materialien und technischen Systemen aus. Welche mikrophysikalischen Prozesse dabei im Einzelnen stattfinden und welche Rolle spinbezogene Ordnungszustände spielen, ist Gegenstand weiterer Forschung.

Unser Anspruch.

Wir trennen konsequent, was wir messen, was wir in Anwendungen beobachten und wie wir diese Veränderungen heute physikalisch einordnen.

Vertrauen entsteht für uns durch nachvollziehbare Messdaten, klar gekennzeichnete Praxiserfahrungen und den offenen Umgang mit Fragen, die wissenschaftlich noch nicht abschließend beantwortet sind.

Unser Leitgedanke

Vorhandene Energie nicht zu vermehren, sondern ihr eine klarere Ordnung zu geben.

Dieser Satz beschreibt den zentralen technologischen Gedanken unserer Spintronik Technologie. Wir führen einem Zielsystem keine zusätzliche Antriebsenergie zu. Stattdessen setzen wir an vorhandenen physikalischen Zuständen und Wechselwirkungen an und nutzen anwendungsbezogen programmierte Trägermaterialien, um diese gezielt zu beeinflussen. Wie die daraus beobachteten und gemessenen Veränderungen auf mikrophysikalischer Ebene im Einzelnen entstehen, ist Gegenstand weiterer Forschung.

Anwendungen

Anwendungen der Spintronik-Technologie.

Die Spintronik Technologie bildet die gemeinsame technologische Grundlage für unterschiedliche Anwendungen. Je nach Material, System und Aufgabenstellung wird die Programmierung gezielt auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt. Für Endkunden entstehen daraus eigenständige Anwendungen für Fahrzeuge, digitale Technik, Räume und persönliche Nutzung. Professionelle Anwendungen für Unternehmen und Entwicklungspartner zeigen wir im folgenden Bereich.

Für Unternehmen und Entwicklungspartner

Eine Technologie.Vier professionelle Anwendungsfelder.

Die Spintronik Technologie wird gezielt auf Material, System und technische Aufgabenstellung abgestimmt. Für jedes Anwendungsfeld entstehen eigene Programmierungen, Zielgrößen und Prüfmethoden. Ergebnisse werden deshalb immer anwendungsspezifisch bewertet und dokumentiert.

Eigene Zielgrößen. Eigene Messungen. Eigene Nachweise.

Weiter

Weit über vier Anwendungsfelder hinaus.

Die vier dargestellten Bereiche bilden unsere heutigen Schwerpunkte, nicht die Grenze der Technologie. Unser technologischer Ansatz lässt sich grundsätzlich auf weitere Materialien und Systeme übertragen, sofern eine geeignete technische Zielgröße definiert und die jeweilige Programmierung darauf abgestimmt werden kann. Erfahrungen bestehen bereits unter anderem mit Heizungsanwendungen, Fahrrädern, Skiern und weiteren technischen Systemen.

Unsere Technologie setzt dort an, wo Energieübertragung, Reibung, Schwingung oder Strömung das Verhalten eines Systems prägen.

Eine Technologieplattform. Unterschiedliche Materialien. Unterschiedliche Aufgaben.