In der Industrie geht es selten um ein einzelnes Fahrzeug. Es geht um Maschinen, die im Dreischichtbetrieb laufen, um Bauteile, die in Serie gehen, und um Kosten, die sich über Stückzahlen multiplizieren.
Wo die Technologie ansetzt
Jedes Bauteil, das mechanisch, thermisch oder elektrisch beansprucht wird, schwingt. Diese Schwingungen laufen ungeordnet. Sie kosten Energie, sie erzeugen Verschleiß, und an der Werkstückoberfläche sieht man sie am Ende auch. Wer sie ordnet, greift nicht in den Prozess ein und verändert trotzdem das Ergebnis.
Was gemessen wurde
Fräsmaschine, Schwingung und Oberfläche. Hier lässt sich am direktesten zeigen, was eine ruhigere Maschine ausmacht, weil das Ergebnis am Werkstück sichtbar wird.
Produktionsmaschine. Dieselbe Fragestellung an einer Maschine im laufenden Betrieb.
Einzelne Bauteile
Neben ganzen Maschinen haben wir an einzelnen Bauteilen gemessen, weil sich dort der Effekt sauberer isolieren lässt als im Gesamtsystem. Dazu zählen Querlenker, Stabilisator, Stoßdämpfer, ein Motorradrahmen und ein komplettes Fahrwerk.
Querlenker, Stabilisator, Stoßdämpfer, Motorradrahmen und Fahrwerk
Drei Wege in das Bauteil
Angebracht. Für Entwicklung und Nachrüstung wird der Chip von außen mit dem Bauteil gekoppelt. So lassen sich Muster schnell heraustesten, ohne dass jemand seine Fertigung anfassen muss.
Eingebracht. Für die Serienfertigung wandern die gewünschten Eigenschaften direkt in das Bauteil oder werden auflackiert.
Eingemischt. In der Reifenproduktion kommt die Technologie als Pulver in geringen Anteilen direkt in das Gummi.
Der dritte Weg ist der eigentlich interessante. Er macht aus einem Zubehörteil eine Technologie, die in der Fertigung ankommt und pro Stück fast nichts wiegt.
Wie ein Einstieg abläuft
Am Anfang steht immer ein einzelnes Bauteil und eine klar gestellte Frage. Wir stimmen ab, was gemessen wird, wie gemessen wird und wer misst. Erst wenn das Ergebnis aussagekräftig ist, reden wir über Serie.