- Fragestellung
- Antwortet ein behandelter Querlenker bei einer anderen Frequenz als derselbe Querlenker im Originalzustand?
- Prüfobjekt
- Ein Querlenker, derselbe in beiden Zuständen, starr eingespannt.
- Prüfer
- Oliver Schmitt. Die FFT-Analyse wurde extern erstellt, allerdings nicht von einem Prüfinstitut.
- Datum
- 17. April 2017.
- Methodik
- Der Querlenker wurde starr eingespannt, angeregt und seine Antwort als FFT-Analyse aufgezeichnet. Danach wurde derselbe Querlenker behandelt und in derselben Einspannung erneut gemessen. Die Unterlage nennt je acht Versuchsmessungen vorher und nachher. Ausgewertet wurde jeweils der dominante Frequenzwert, also der Peak im Spektrum.
- Bedingungen
- Zur Art der Anregung, zur Einspannung im Einzelnen und zu Temperatur oder Luftfeuchte stehen auf dieser Seite keine Angaben. Bekannt ist nur, dass beide Zustände in derselben Einspannung gemessen wurden. Die vollständigen Randbedingungen stehen im Originalbericht unten auf dieser Seite.
- Ergebnis
- Der dominante Frequenzwert liegt im Originalzustand bei 36,252 Hertz und nach der Behandlung bei 93,752 Hertz. Das ist ein Verhältnis von 2,59 zu 1, als Index 258,6. Die Unterlage rechnet daraus ein theoretisches Steifigkeitsverhältnis von 6,69 gegenüber 1,00. Die Einzelwerte der je acht Messungen stehen nicht in der Unterlage, zur Streuung gibt es deshalb keine Angabe.
- Grenzen
- Die Steifigkeitszahl ist eine Modellrechnung und keine Messung. Sie gilt nur, wenn beide Peaks Eigenfrequenzen desselben Systems sind und wenn Masse und Randbedingungen unverändert geblieben sind. Ob das zutrifft, sagt die Unterlage nicht, Steifigkeit wurde nicht direkt gemessen. Weil die Einzelwerte der acht Läufe je Zustand fehlen, lässt sich die Streuung nicht beurteilen. Über das Fahrzeug sagt der Test nichts, Handling und Querbeschleunigung wurden nicht gemessen. Aus 36 auf 94 Hertz folgt deshalb kein besseres Kurvenverhalten.
- Originalquelle
- Originalbericht, unten auf dieser Seite. Es sind alle drei Folien der Analyse, unverändert.