Aerodynamik

Ein Fahrzeug bewegt sich nicht im Nichts. Es schiebt Luft zur Seite, und die Luft wehrt sich. Bei hoher Geschwindigkeit und bei großen Fahrzeugen ist das einer der größten Einzelposten überhaupt.

Worum es geht

Luft strömt nicht glatt an einem Fahrzeug entlang. Sie verwirbelt, besonders an Kanten, an Aufbauten und hinter dem Heck. Jeder Wirbel kostet Energie. Wer die Strömung beruhigt, ohne die Form des Fahrzeugs zu verändern, spart genau diesen Anteil.

Was gemessen wurde

Windkanal, Professor Ralph Pütz, 2019. Die Steigerung der aerodynamischen Effizienz wurde im Windkanal untersucht. Der Windkanal ist für uns aus einem zweiten Grund wichtig: Er macht sichtbar, worum es überhaupt geht. Man sieht die Luft ohne Behandlung verwirbelt und chaotisch, und man sieht sie danach als gerade Strömung.

Die Auswertung im Detail

Warum das zusammenpasst

Aerodynamik wirkt an der Außenhaut, der Rollwiderstand am Reifen, die inneren Widerstände im Antrieb. Das sind drei verschiedene Orte, aber es ist dasselbe Grundprinzip: Wo Unordnung herrscht, geht Energie verloren, ohne dass sie etwas bewirkt.

Reifen, Nutzfahrzeuge und Industrie

Eine ehrliche Einordnung

Eine Windkanalmessung gilt für das gemessene Fahrzeug, den gemessenen Aufbau und die gefahrenen Geschwindigkeiten. Sie lässt sich nicht ohne Weiteres auf andere Fahrzeugformen übertragen. Was der Test hergibt und was nicht, steht auf der Auswertungsseite selbst.

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