Jedes Elektron hat neben seiner Ladung eine zweite Eigenschaft, den Spin. Man kann ihn sich als eine Drehrichtung vorstellen. Dieses Bild ist vereinfacht, aber es trägt weit genug: Ein Elektron hat eine Ausrichtung, und diese Ausrichtung lässt sich beeinflussen.
Die klassische Elektronik nutzt nur die Ladung. Sie zählt, ob Strom fließt oder nicht. Der Spin blieb dabei lange ungenutzt.
2007 ging der Nobelpreis für Physik an die Entdeckung, dass sich der Spin gezielt nutzen lässt. Daraus entstand ein eigenes Forschungsfeld. Es steckt heute in Festplatten, in Sensoren und in moderner Steuerungstechnik.