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Spintronik · Schwingungsverhalten und dynamische Systembeeinflussung

Evidenzstufe B, Externe dokumentierte Messung

Dynamische Analyse
eines Alpinski.

Original gegen Konverter Gold gegen Konverter Lila. Gleiche Geometrie, veränderte dynamische Antwort. Im zweiten Teil des Versuchs wurde derselbe Ski mit jeweils einem Konverter in der Skimitte untersucht.

Prüfling
Alpinski
derselbe Ski in drei Zuständen
Auswertung
Reino Race Consulting
28.10.2022
Verfahren
Modal Analysis, Operational Vibration
Analysis und Relative Movement Analysis
Verglichen
Original, Konverter Gold
und Konverter Lila

Derselbe Ski

in drei Zuständen gemessen

Original, Konverter Gold und Konverter Lila. Geometrie, 3D-Form und statische Eigenschaften bleiben dabei unverändert.

250 bis 1600

Hertz, der untersuchte Bereich

Über dieses Band wurde der dynamische Fingerprint des Ski aufgenommen, aus Modal Analysis, Operational Vibration Analysis und einer Relative Movement Analysis.

6 Bereiche

Frequenzen im direkten Vergleich

Um 275, 360, 720, 910, 1130 und 1360 Hertz stehen die drei Zustände nebeneinander. In einigen Bereichen fällt die dynamische Antwort, in anderen steigt sie. Genau dieses Muster ist der Befund, nicht eine gleichmäßige Dämpfung.

Die Auswertung

Fragestellung. Kann das dynamische Verhalten eines unveränderten Ski durch unterschiedlich programmierte Konverter frequenzabhängig beeinflusst werden?

Versuch. Reino Race Consulting untersuchte zunächst die statischen und geometrischen Eigenschaften eines Alpinski und erstellte anschließend einen dynamischen Fingerprint mit Modal Analysis, Operational Vibration Analysis und einer Relative Movement Analysis (RMA). Im zweiten Teil wurde derselbe Originalski nacheinander mit einem Konverter Gold beziehungsweise Lila in der Skimitte gemessen.

Kernaussage. Die beiden Konvertervarianten erzeugen keine einheitliche Breitband-Dämpfung. Vielmehr verändert sich die frequenzabhängige dynamische Steifigkeit deutlich und jeweils unterschiedlich. Einzelne ursprüngliche Resonanzbereiche werden schwächer, andere verschieben sich oder treten bei einer Variante stärker hervor. Genau dieses unterschiedliche Frequenzmuster ist der stärkste Befund des Tests.

1. Warum ein Ski dynamisch untersucht wurde

Ein Ski wird im Einsatz nicht statisch belastet. Er wird fortlaufend gebogen, entlastet und durch Untergrund, Fahrer, Geschwindigkeit und Kurvenfahrt angeregt. Reino weist deshalb darauf hin, dass eine statische Steifigkeitsmessung allein das spätere dynamische Verhalten nicht vollständig beschreibt.

Für die Untersuchung wurde ein mehrstufiges Analysekonzept verwendet: statische Steifigkeit, Schwerpunktlage, 3D-Geometrie sowie dynamische Messungen. Die dynamische Analyse bestand aus Modal Analysis und Operational Vibration Analysis. Zusätzlich wurde aus mehreren Messpunkten die relative Biegung über eine RMA-Berechnung bestimmt. Eine Force-Impulse-Auswertung wurde getestet, laut Bericht aber wegen unzureichender Korrelation mit den anderen Methoden für diesen Fall nicht weiterverwendet.

2. Statische und geometrische Referenz

Die statische Referenzmessung ergab je nach Prüfgewicht Werte von rund 3,85 bis 4,55 kg/mm. Bei 2,5 kg Last wurde der Schwerpunkt mit etwa 495,3 mm in Längsrichtung und 59,5 mm oberhalb des Ski angegeben. Die Geometrie und Messpunktpositionen wurden zusätzlich mit einem 3D-FARO-Arm erfasst.

3. Dynamischer Fingerprint: Steifigkeit und Biegung

Reino verwendet zwei komplementäre Größen: die dynamische Steifigkeit aus der Modal Analysis und die relative Biegung aus der RMA. Der Bericht beschreibt ein wichtiges Muster: Bereiche hoher dynamischer Steifigkeit gehen mit geringerer Biegung einher; hohe Biegung findet sich eher in Bereichen niedriger dynamischer Steifigkeit. Die Maxima liegen dabei nicht zwingend exakt auf derselben Frequenz.

Damit wird nicht nur gefragt, wie steif der Ski ist, sondern wie der Ski bei unterschiedlichen Anregungsfrequenzen antwortet. Diese frequenzabhängige Antwort ist für die spätere Konverterauswertung entscheidend.

4. Der Konverter-Test

Im zweiten Teil des Berichts wird derselbe Originalski mit jeweils einem Konverter in der Mitte des Ski untersucht. Verglichen werden der Originalzustand sowie die Varianten Gold und Lila. Reino beschreibt ausdrücklich, dass die statischen Eigenschaften und die 3D-Form des Ski dabei unverändert bleiben sollen; betrachtet werden Veränderungen der dynamischen Charakteristik in bestimmten Frequenzbereichen.

Gold und Lila sind zwei unterschiedlich programmierte Konvertervarianten.

5. Hauptbefund: Die dynamische Steifigkeit wird frequenzabhängig umgeordnet

Die Messwerte an MP1 zeigen für Original, Gold und Lila deutlich unterschiedliche Frequenzmuster. Das Ergebnis ist nicht als einfache Aussage mehr oder weniger Steifigkeit zu verstehen. Entscheidend ist die Verteilung über das Frequenzspektrum: Resonanzantworten werden reduziert, verschoben oder an anderer Stelle stärker.

Für die neu aufbereitete Darstellung wurde der Betrag der im Originaldiagramm angegebenen dynamischen Steifigkeit verwendet. Die Vorzeichen aus der Quelldatei bleiben in den Originalunterlagen vollständig erhalten; die Betragsdarstellung dient ausschließlich dazu, die Größenordnung der Resonanzantworten übersichtlich zu vergleichen.

6. Beispiele aus nahe beieinanderliegenden Frequenzbereichen

Einzelne Frequenzbereiche lassen sich näher vergleichen, obwohl sich die Resonanzen nach der Modifikation teilweise verschieben. Deshalb werden jeweils die nächstgelegenen Messpunkte der drei Varianten gegenübergestellt, nicht exakt identische Frequenzen.

Um 275 Hertz, gemessen bei 275, 278 und 277 Hertz, liegen Gold und Lila mit 8,0 und 31,5 unter dem Originalwert von 50,5 Millionen Newton je Meter. Um 360 Hertz, gemessen bei 364, 353 und 356 Hertz, liegt Gold mit 4,5 unter und Lila mit 36,8 über dem Original von 28,7. Um 720 Hertz, gemessen bei 716, 742 und 733 Hertz, liegen beide Varianten mit 18,8 und 8,0 deutlich unter dem Original von 124,8. Um 910 Hertz, gemessen bei 909, 904 und 914 Hertz, liegt Lila mit 31,5 deutlich über dem Original von 7,1, Gold mit 3,3 darunter. Um 1130 Hertz, gemessen bei 1127, 1143 und 1117 Hertz, liegen beide Varianten mit 19,0 und 13,1 unter dem Original von 32,6. Um 1360 Hertz, gemessen bei 1362, 1355 und 1367 Hertz, liegen beide mit 17,7 und 34,0 über dem Original von 5,7.

Diese Beispiele zeigen bewusst beide Richtungen: Es gibt Bereiche mit geringerer und Bereiche mit höherer dynamischer Antwort. Das unterstützt die Interpretation einer frequenzselektiven Veränderung stärker als die Aussage einer pauschalen Dämpfung.

7. Unterschiedliche Programme, unterschiedliche Fingerprints

Gold und Lila verhalten sich nicht gleich. Die Lila-Variante zeigt unter anderem ausgeprägte Antworten im Bereich um 315 bis 356 Hertz und um etwa 914 Hertz. Gold zeigt dagegen andere Schwerpunkte und im oberen Frequenzbereich oberhalb etwa 1,5 Kilohertz sehr starke Antworten. Der vollständige Originalplot ist deshalb wichtig: Er verhindert, dass nur einzelne reduzierte Bereiche herausgegriffen werden.

Technisch spannend ist genau das: Der Versuch zeigt nicht nur eine Änderung gegenüber dem Original, sondern zwei unterschiedliche dynamische Signaturen bei zwei verschiedenen Konvertervarianten.

8. RMA-Biegung, zweite Sicht auf dasselbe System

Die RMA-Auswertung auf Folie 17 betrachtet zusätzlich die relative Biegung über die Messpunkte 2-3-5. Auch hier zeigt der Bericht für Original, Gold und Lila unterschiedliche frequenzabhängige Verläufe. Reino fasst dies als kombinierte Veränderung von dynamischer Steifigkeit und relativer Biegung zusammen. Die Darstellung ist technisch anspruchsvoll und kombiniert zwei unterschiedliche Y-Achsen. Sie ist wertvoll, weil sie zeigt, dass die Veränderung nicht nur in einer einzelnen Messgröße sichtbar wird. Die Folie liegt unten in den Originalunterlagen.

9. Originalanimation bei 316 Hertz

Zum Datensatz gehört außerdem eine kurze Originalanimation bei rund 316 Hertz. Sie visualisiert die aus der Operational Vibration Analysis abgeleitete Schwingform des Ausgangsski über die Messpunkte. Da nur die Originalanimation vorliegt, eignet sie sich als Erklärung der Messmethode, nicht als Vorher-Nachher-Beweis der Konverterwirkung.

Technische Gesamtbewertung

Der Test liefert einen klaren Hinweis darauf, dass sich das frequenzabhängige dynamische Verhalten desselben Ski nach dem Einsatz unterschiedlich programmierter Konverter messbar verändert. Besonders stark ist dabei nicht ein einzelner Prozentwert, sondern die Veränderung des gesamten dynamischen Fingerprints.

Die Ergebnisse sprechen gegen eine einfache Erklärung als reine Zusatzmasse: Im Versuch wird dieselbe Struktur verwendet und die Konvertervarianten erzeugen unterschiedliche, frequenzspezifische Muster. Gleichzeitig beweist die Messung weder den zugrunde liegenden mikrophysikalischen Mechanismus noch automatisch einen sportlichen Vorteil. Dafür wären ergänzende, kontrollierte Fahrversuche mit definierten Zielgrößen erforderlich.

Wichtig. Der Test misst das mechanisch-dynamische Verhalten des Ski. Er misst weder Fahrzeit noch Kantengrip, subjektives Fahrgefühl oder sportliche Leistung. Aussagen dazu lassen sich aus diesen Messungen nicht ableiten.

Für Spintronik ist dieser Test deshalb besonders wertvoll als Beispiel für dynamische Systembeeinflussung: Die statische Geometrie bleibt gleich, während sich die dynamische Antwort über die Frequenz verändert.

RE
Reino Eskelinen

Reino Race Consulting, Analysis of Sport Equipment, Analysis of Alpine-Ski, 28.10.2022

Messung, Auswertung und technische Bewertung stammen von einem externen Mess- und Entwicklungspartner. Die vollständige Originalpräsentation liegt unten.

Dieselbe Technologie, andere Anwendung

Die Werte oben gelten für einen Ski im Prüfaufbau. Dieselbe Grundlage wurde auch an Fahrzeugen, Bauteilen und Maschinen gemessen. Die Werte sind untereinander nicht übertragbar.

Einordnung

So ist dieser Test einzuordnen.

Jede Testseite folgt demselben Raster. Damit lässt sich auf einen Blick vergleichen, wie belastbar ein Ergebnis ist, ohne dass man den ganzen Bericht lesen muss.

Fragestellung
Lässt sich das dynamische Verhalten eines unveränderten Alpinski durch unterschiedlich programmierte Konverter frequenzabhängig beeinflussen?
Prüfobjekt
Ein Alpinski, derselbe Ski in drei Zuständen, nämlich im Original sowie mit einem Konverter Gold und mit einem Konverter Lila in der Skimitte.
Prüfer
Reino Race Consulting, Reino Eskelinen. Ein externer Mess- und Entwicklungspartner, kein Institut und nicht wir selbst.
Datum
28.10.2022.
Methodik
Zuerst statische Steifigkeit, Schwerpunktlage und 3D-Geometrie mit einem FARO-Arm als Referenz. Danach ein dynamischer Fingerprint aus Modal Analysis und Operational Vibration Analysis sowie eine Relative Movement Analysis über die Messpunkte 2, 3 und 5. Untersucht wurde der Bereich von 250 bis 1600 Hertz, Messgrößen sind die frequenzabhängige dynamische Steifigkeit und die relative Biegung. Eine Force-Impulse-Auswertung wurde getestet und wegen unzureichender Korrelation nicht weiterverwendet.
Bedingungen
Gemessen wurde im Prüfaufbau an demselben Ski, dessen Geometrie, 3D-Form und statische Eigenschaften unverändert bleiben sollen. Die statische Referenz lag je nach Prüfgewicht bei rund 3,85 bis 4,55 kg/mm, der Schwerpunkt bei 2,5 kg Last bei etwa 495,3 mm in Längsrichtung. Wie oft jede Variante gemessen wurde, ist auf dieser Seite nicht dokumentiert. Die vollständigen Randbedingungen stehen im Originalbericht unten auf dieser Seite.
Ergebnis
Die dynamische Antwort verändert sich frequenzabhängig und in beide Richtungen, angegeben in Millionen Newton je Meter. Um 275 Hertz liegen Gold mit 8,0 und Lila mit 31,5 unter dem Original von 50,5. Um 360 Hertz liegt Gold mit 4,5 darunter, Lila mit 36,8 über dem Original von 28,7. Um 720 Hertz liegen beide mit 18,8 und 8,0 deutlich unter dem Original von 124,8. Um 910 Hertz liegt Lila mit 31,5 deutlich über dem Original von 7,1, Gold mit 3,3 darunter. Um 1130 Hertz liegen beide mit 19,0 und 13,1 unter dem Original von 32,6. Um 1360 Hertz liegen beide mit 17,7 und 34,0 über dem Original von 5,7. Gold und Lila ergeben dabei zwei unterschiedliche Signaturen, eine einheitliche Breitband-Dämpfung zeigt sich nicht.
Grenzen
Gemessen wurde ausschließlich das mechanisch-dynamische Verhalten des Ski. Fahrzeit, Kantengrip, subjektives Fahrgefühl und sportliche Leistung waren keine Zielgrößen und lassen sich aus diesen Werten nicht ableiten. Auch der zugrunde liegende mikrophysikalische Mechanismus ist damit nicht belegt. Die Originalanimation bei rund 316 Hertz zeigt nur den Ausgangsski und taugt deshalb nicht als Vorher-Nachher-Vergleich.
Originalquelle
Die vollständige Originalpräsentation von Reino Race Consulting steht unverändert unten auf dieser Seite, zusammen mit den einzelnen Originalfolien.

Die Auswertung

Die Diagramme zu diesem Test

Neu aufbereitete Darstellungen auf Grundlage der Originaldaten. Die unveränderten Originalfolien stehen darunter.

Diagramm 1. Statische Referenzmessung aus den im Bericht angegebenen Werten. Sie dient der Charakterisierung des Ausgangsski, nicht als Vorher-Nachher-Nachweis der Konverter.

Diagramm 1. Statische Referenzmessung aus den im Bericht angegebenen Werten. Sie dient der Charakterisierung des Ausgangsski, nicht als Vorher-Nachher-Nachweis der Konverter.

Diagramm 2. Neu aufbereiteter Resonanz-Fingerprint von MP1 im Bereich 250 bis 1600 Hertz. Grundlage sind die eingebetteten Daten der Originalfolie 16.

Diagramm 2. Neu aufbereiteter Resonanz-Fingerprint von MP1 im Bereich 250 bis 1600 Hertz. Grundlage sind die eingebetteten Daten der Originalfolie 16.

Diagramm 3. Ausgewählte nahe Frequenzbereiche. Die tatsächlichen Frequenzen der drei Varianten stehen jeweils in Klammern.

Diagramm 3. Ausgewählte nahe Frequenzbereiche. Die tatsächlichen Frequenzen der drei Varianten stehen jeweils in Klammern.

Diagramm 4. Die jeweils stärksten Resonanzantworten zwischen 250 und 1600 Hertz. Die Grafik macht die unterschiedlichen Schwerpunkte der drei Varianten sichtbar.

Diagramm 4. Die jeweils stärksten Resonanzantworten zwischen 250 und 1600 Hertz. Die Grafik macht die unterschiedlichen Schwerpunkte der drei Varianten sichtbar.

Standbild aus der Originalanimation bei 315,86 Hertz. Sie visualisiert die aus der Operational Vibration Analysis abgeleitete Schwingform des Ausgangsski über die Messpunkte.

Standbild aus der Originalanimation bei 315,86 Hertz. Sie visualisiert die aus der Operational Vibration Analysis abgeleitete Schwingform des Ausgangsski über die Messpunkte.

Originaldaten und Transparenz

Die Originalunterlagen

Unterhalb unserer Interpretation steht die vollständige Originalpräsentation von Reino Race Consulting unverändert zur Verfügung. So kann jeder technisch interessierte Leser unsere Auswahl und Einordnung mit den Originaldaten abgleichen.

Originalfolien ansehen 4 Seiten, unverändert AufklappenZuklappen
Originalfolien ansehen, Seite 1
Originalfolie 15: Versuchsprinzip des zweiten Teils, derselbe Ski, ein Konverter in der Skimitte
Originalfolien ansehen, Seite 2
Originalfolie 16: dynamische Steifigkeit für Original, Gold und Lila
Originalfolien ansehen, Seite 3
Originalfolie 17: Kombination von dynamischer Steifigkeit und RMA-Biegung
Originalfolien ansehen, Seite 4
Originalfolie 10: Gegenüberstellung von dynamischer Steifigkeit und RMA-Biegung des Ausgangsski

Die komplette Originalpräsentation als Datei, rund 1,3 MB. Die Originalanimation bei 316 Hertz senden wir auf Anfrage.

Vollständige Analyse öffnen

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Test

Was wurde untersucht?

Ein Alpinski wurde statisch, geometrisch und dynamisch charakterisiert. Im Konverterteil wurde derselbe Ski im Originalzustand sowie mit den Varianten Gold und Lila verglichen.

Was ist die wichtigste Messgröße?

Für den Konvertervergleich ist die frequenzabhängige dynamische Steifigkeit besonders aussagekräftig. Zusätzlich wurde die relative Biegung mittels RMA ausgewertet.

Zeigen Gold und Lila dasselbe Ergebnis?

Nein. Beide Varianten erzeugen unterschiedliche Frequenzmuster. In manchen Bereichen sinkt die dynamische Antwort gegenüber dem Original, in anderen steigt sie oder verschiebt sich.

Wurde die statische Geometrie verändert?

Nein. Im Versuchsbericht wird derselbe Ski verwendet. Reino beschreibt den Ansatz ausdrücklich als Veränderung der dynamischen Eigenschaften ohne Änderung der 3D-Form. Der statische Zustand soll dabei unverändert bleiben.

Beweist der Test einen schnelleren oder besseren Ski?

Nein. Gemessen wurde das mechanisch-dynamische Verhalten. Fahrzeit, Grip, subjektives Gefühl und sportliche Leistung wurden in diesem Test nicht als Zielgrößen gemessen.

Was zeigt das 316-Hertz-Video?

Es ist eine Originalanimation der Schwingform des Ausgangsski aus der Operational Vibration Analysis. Da keine entsprechende Animation der Konvertervarianten vorliegt, verwenden wir sie nur zur Erklärung der Messmethode.

Der nächste Schritt

Dynamische Systembeeinflussung.

Die statische Geometrie bleibt gleich, die dynamische Antwort verändert sich über die Frequenz. Dieser Test zeigt das an einem Sportgerät. Dieselbe Grundlage liegt hinter allen anderen Messungen im Archiv.