Was untersucht wurde
Die Videodatei dokumentiert einen DAF-LKW vor und nach dem Einbau der Spintronik Technologie. Untersucht wurde die vorhandene Tonspur, nicht die Drehzahl, die Schwingbeschleunigung oder der Schallpegel unter kalibrierten Bedingungen.
Um den Filmschnitt nicht in den Vergleich einzubeziehen, wurden für die Auswertung möglichst ruhige Abschnitte gewählt: ungefähr 7,0 bis 13,8 Sekunden vor dem Übergang und 16,0 bis 20,5 Sekunden danach. Der Übergang liegt etwa bei 14,5 Sekunden.
Für jeden Ausschnitt wurden relative Anteile in ausgewählten Frequenzbändern betrachtet. Relative Prozentwerte beschreiben die Verteilung innerhalb der jeweiligen Tonaufnahme. Sie sind keine absoluten Geräuschpegel und dürfen nicht als Lärmreduktion verstanden werden.
Verschiebung der relativen Frequenzanteile. Im tieffrequenten Bereich zwischen 20 und 80 Hz nimmt der relative Anteil von 3,2 auf 7,7 Prozent zu. Im Bereich zwischen 630 und 1.250 Hz sinkt er von 30,4 auf 27,6 Prozent. Die beiden betrachteten Bänder decken das Spektrum nicht vollständig ab, ihre Anteile lassen sich deshalb nicht zu einer Gesamtwirkung zusammenrechnen.
Wie klingt das im Film? Vorher wird das Motorgeräusch subjektiv eher als hart beziehungsweise leicht „sägend“ wahrgenommen. Im Nachher-Teil kann es weicher, tiefer und runder wirken. Diese Hörbeschreibung ist eine qualitative Einordnung. Das „Sägen“ wurde nicht als periodische Drehzahl- oder Amplitudenmodulation eindeutig nachgewiesen.
