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Nachweis · Nutzfahrzeuge · Nachträgliche Audioanalyse

Evidenzstufe C, Eigener kontrollierter Versuch

DAF-Motorgeräusch:
Was sich im Klangbild verändert.

Vorher und nachher im Video: Die nachträgliche Analyse der Tonspur zeigt veränderte relative Frequenzanteile. Das Geräusch wirkt im Nachher-Abschnitt subjektiv tiefer und weicher. Ob der Motor dadurch tatsächlich mechanisch gleichmäßiger läuft, lässt sich allein aus der Aufnahme nicht bestimmen.

Prüfobjekt
DAF-LKW
Motorvariante in der Aufnahme nicht dokumentiert
Material
Vorher-Nachher-Video mit Motorgeräusch
Auswertung
Nachträgliche digitale Audioanalyse, Oktober 2026
Keine unabhängige Messung
Betrachtet
Frequenzverteilung und Klangwahrnehmung

3,2 auf 7,7

Prozent im Band 20 bis 80 Hz

Relativer Anteil tiefer Frequenzen in der Tonspur, vorher und nachher. Kein Schallpegel, sondern die Verteilung innerhalb der jeweiligen Aufnahme.

30,4 auf 27,6

Prozent im Band 630 bis 1.250 Hz

Der relative Anteil im mittleren Bereich geht leicht zurück. Die beiden Bänder decken das Spektrum nicht vollständig ab und lassen sich nicht zusammenrechnen.

Was untersucht wurde

Die Videodatei dokumentiert einen DAF-LKW vor und nach dem Einbau der Spintronik Technologie. Untersucht wurde die vorhandene Tonspur, nicht die Drehzahl, die Schwingbeschleunigung oder der Schallpegel unter kalibrierten Bedingungen.

Um den Filmschnitt nicht in den Vergleich einzubeziehen, wurden für die Auswertung möglichst ruhige Abschnitte gewählt: ungefähr 7,0 bis 13,8 Sekunden vor dem Übergang und 16,0 bis 20,5 Sekunden danach. Der Übergang liegt etwa bei 14,5 Sekunden.

Für jeden Ausschnitt wurden relative Anteile in ausgewählten Frequenzbändern betrachtet. Relative Prozentwerte beschreiben die Verteilung innerhalb der jeweiligen Tonaufnahme. Sie sind keine absoluten Geräuschpegel und dürfen nicht als Lärmreduktion verstanden werden.

Verschiebung der relativen Frequenzanteile. Im tieffrequenten Bereich zwischen 20 und 80 Hz nimmt der relative Anteil von 3,2 auf 7,7 Prozent zu. Im Bereich zwischen 630 und 1.250 Hz sinkt er von 30,4 auf 27,6 Prozent. Die beiden betrachteten Bänder decken das Spektrum nicht vollständig ab, ihre Anteile lassen sich deshalb nicht zu einer Gesamtwirkung zusammenrechnen.

Wie klingt das im Film? Vorher wird das Motorgeräusch subjektiv eher als hart beziehungsweise leicht „sägend“ wahrgenommen. Im Nachher-Teil kann es weicher, tiefer und runder wirken. Diese Hörbeschreibung ist eine qualitative Einordnung. Das „Sägen“ wurde nicht als periodische Drehzahl- oder Amplitudenmodulation eindeutig nachgewiesen.

Relative Frequenzanteile

Anteil innerhalb des jeweiligen Aufnahmespektrums, in Prozent.

Vorher Nachher

20 bis 80 Hertz, tiefer Bereich

Vorher
3,2 %
Nachher
7,7 %

630 bis 1.250 Hertz, mittlerer Bereich

Vorher
30,4 %
Nachher
27,6 %

Wie die Zahlen einzuordnen sind

Der Vergleich zeigt Unterschiede in der aufgenommenen Klangzusammensetzung. Er beweist weder eine Verringerung von Reibung oder Verschleiß noch eine Veränderung der Verbrennung oder des mechanischen Gleichlaufs.

Ebenso lässt sich nicht feststellen, ob und in welchem Umfang die Spintronik Technologie die Veränderung verursacht hat. Dafür wären wiederholte Messungen bei gleicher Drehzahl und Last, identischer Mikrofonposition und kalibrierter Messtechnik erforderlich.

Grundlage ist eine Tonaufnahme, keine normierte akustische Prüfstandsmessung. Mikrofonposition, Abstand, Last, Drehzahl und Umgebung wurden nicht messtechnisch konstant gehalten. Die Analyse beschreibt deshalb ausschließlich Unterschiede, die in dieser konkreten Aufnahme erkennbar sind.

Mit Ton ansehen, rund 21 Sekunden.

21 Sekunden

Der Beleg

Das Originalvideo, vorher und nachher.

DAF-LKW, Originalaufnahme des Motorgeräuschs vor und nach dem Einbau. Der Übergang liegt etwa bei 14,5 Sekunden.

Bitte für den Hörvergleich dieselbe Lautstärke und möglichst Kopfhörer verwenden. Die Zahlen oben stammen aus der Auswertung der Tonspur, nicht aus dem Höreindruck.

Die Auswertung

Das Diagramm zur Audioanalyse

Relative Anteile in zwei Frequenzbändern, aus der Tonspur des Videos. Die Werte beschreiben die Verteilung, nicht die Lautstärke.

Diagramm 1: Relative Frequenzanteile aus den ausgewählten Audioabschnitten. Prozentwerte bezeichnen Anteile innerhalb des jeweiligen Aufnahmespektrums, vorher grau, nachher rot.

Diagramm 1: Relative Frequenzanteile aus den ausgewählten Audioabschnitten. Prozentwerte bezeichnen Anteile innerhalb des jeweiligen Aufnahmespektrums, vorher grau, nachher rot.

Einordnung

So ist dieser Test einzuordnen.

Jede Testseite folgt demselben Raster. Damit lässt sich auf einen Blick vergleichen, wie belastbar ein Ergebnis ist, ohne dass man den ganzen Bericht lesen muss.

Fragestellung
Unterscheidet sich das aufgenommene Motorgeräusch vor und nach dem Snippen?
Prüfobjekt
DAF-LKW, Motortyp und Betriebspunkt nicht gesichert dokumentiert.
Prüfer
Nachträgliche Analyse des bereitgestellten Videos. Keine externe Prüfstelle.
Datum
Auswertung Oktober 2026. Das Aufnahmedatum ist nicht bekannt.
Methodik
Ausgewählte Zeitfenster der Tonspur, ungefähr 7,0 bis 13,8 Sekunden vorher und 16,0 bis 20,5 Sekunden nachher. Verglichen wurden die relativen Anteile in ausgewählten Frequenzbändern.
Bedingungen
Mikrofonabstand, Position, Last, Drehzahl und Umgebung sind nicht kontrolliert dokumentiert.
Ergebnis
Relative Frequenzverschiebung mit stärkerem tiefem Anteil: 20 bis 80 Hz von 3,2 auf 7,7 Prozent, 630 bis 1.250 Hz von 30,4 auf 27,6 Prozent.
Grenzen
Keine kalibrierten dB-Werte, keine Drehzahl- oder Körperschallmessung, keine belegte Ursache-Wirkungs-Beziehung. Die Evidenzstufe C bezieht sich ausschließlich auf die nachträgliche Auswertung. Die Videoaufnahme selbst ist kein kontrollierter akustischer Prüfstandstest.
Originalquelle
Bereitgestellte Originaldatei „DAF Motor Geräusch vor und nach.mp4“, auf dieser Seite als Video eingebunden.

Der nächste Schritt

Selbst hören. Dann unter vergleichbaren Bedingungen messen.

Dieser Film lädt zum direkten Hörvergleich ein. Für eine fundierte Bewertung von Motorakustik oder Schwingungsverhalten bieten sich wiederholte Messungen mit konstantem Betriebspunkt und identischem Messaufbau an.