- Fragestellung
- Wie verändern sich Verbrauch und Fahrverhalten eines großen Wohnmobils, wenn Chassis, Aerodynamik und Motor nacheinander abgestimmt werden?
- Prüfobjekt
- Ein großes Wohnmobil, ausgehend vom Serienzustand, verändert an Rahmen, Federn, Felgen, Reifen, Aerodynamik und Motor.
- Prüfer
- Reino Eskelinen von Reino Race Consulting, ein externer Entwicklungspartner.
- Datum
- Mai 2021.
- Methodik
- Gefahren wurde eine feste Teststrecke von 50,3 Kilometern, zuerst im Serienzustand und dann nach jeder Ausbaustufe erneut. Verändert wurde in drei Schritten, zuerst Rahmen, Federn, Felgen und Reifen, dann die Aerodynamik, zuletzt der Motorsatz. Der Verbrauch stammt aus der Tachoanzeige des Fahrzeugs, die Längsbeschleunigung von 25 auf 50 km/h wurde mit einer VBOX Sport aufgezeichnet.
- Bedingungen
- Wetter, Beladung und Fahrweise lassen sich auf einer Straßenrunde nicht vollständig konstant halten und sind im Einzelnen nicht festgehalten. Die vollständigen Randbedingungen stehen im Originalbericht unten auf dieser Seite.
- Ergebnis
- Der Verbrauch nach Tachoanzeige geht von 13,5 auf 12,8 Liter je 100 Kilometer zurück, nachdem Chassis und Aerodynamik abgestimmt waren, und auf 12,6 Liter mit dem zusätzlichen Motorsatz. Das sind rechnerisch 6,7 Prozent innerhalb dieser Versuchsreihe, davon 0,7 der insgesamt 0,9 Liter aus Chassis und Aerodynamik. Der Motorsatz brachte beim Verbrauch nur noch 0,2 Liter, obwohl der Tester spürbar mehr Drehmoment beschreibt. Die Längsbeschleunigung von 25 auf 50 km/h steigt im Mittel von 0,17 auf 0,18 g und im Höchstwert von 0,18 auf 0,20 g.
- Grenzen
- Der Verbrauch stammt aus der Tachoanzeige und nicht aus einer Prüfstandsmessung, die Zahlen gelten deshalb innerhalb dieser Versuchsreihe und nicht als geprüfte Verbrauchsangabe. Es sind ein Fahrzeug, eine Strecke und ein Zeitraum, die Richtung über die drei Stufen ist belastbarer als jede einzelne Nachkommastelle. Die Beschreibung des Fahrverhaltens ist die Einschätzung des Testingenieurs und kein Messwert. Aus den im Bericht enthaltenen Seitenkräften leiten wir keine Aussage über die Kurvengrenze des Fahrzeugs ab. Auf andere Reisemobile ist das Ergebnis nicht als feste Zahl übertragbar.
- Originalquelle
- Die wichtigsten Seiten des Originalberichts, unten auf dieser Seite, dazu der vollständige Bericht als PDF.