- Fragestellung
- Fährt derselbe Superkart auf derselben Strecke mit der Snipptec-Abstimmung schneller, und zeigt sich das dort, wo mechanischer Grip wirkt?
- Prüfobjekt
- Ein Superkart von Andreas Jost auf dem GP-Kurs des TT Circuit Assen über 4,555 Kilometer.
- Prüfer
- Andreas Jost, Fahrer des Fahrzeugs, hat die Daten selbst aufgezeichnet.
- Datum
- Rennjahr 2016 im Vergleich mit dem Rennjahr 2017.
- Methodik
- Verglichen wurden die GPS-Aufzeichnungen aus zwei Rennjahren im AiM Race Studio, ausgewertet wurde je eine Runde. Gegenübergestellt sind die mittlere, die niedrigste und die höchste Geschwindigkeit. Die Rundenzeit wurde aus Mittelgeschwindigkeit und Streckenlänge gerechnet und stammt nicht aus der Zeitmessung. Zum Rennjahr 2017 kamen Konverter an Rahmen, Reifen und Felgen, am Motor wurde nichts verändert.
- Bedingungen
- Zwischen den beiden Aufzeichnungen liegt eine ganze Saison. Setup, Reifen, Wetter und Streckenzustand sind in der Unterlage nicht festgehalten. Der höchste Wert von 2016 entstand im Windschatten eines anderen Fahrzeugs. Die Aufzeichnung selbst steht im Original unten auf dieser Seite.
- Ergebnis
- Die mittlere Geschwindigkeit steigt von 154,9 auf 157,0 km/h, also um 1,4 Prozent. In der langsamsten Kurve steigt sie von 64,0 auf 67,7 km/h. Die höchste gemessene Geschwindigkeit fällt dagegen von 232,3 auf 229,1 km/h. Die daraus gerechnete Rundenzeit geht von 105,86 auf 104,45 Sekunden zurück.
- Grenzen
- Zwei Rennjahre sind kein A/B-Test. Fahrer, Setup, Reifen, Wetter und Streckenzustand können sich in der Zwischenzeit verändert haben, deshalb lässt sich der Anteil einer einzelnen Maßnahme aus diesen Zahlen nicht ableiten. Die Rundenzeit ist gerechnet und darf nicht als offizielle Rundenzeit zitiert werden. Die Werte stammen aus je einer ausgewerteten Runde und nicht aus einem Mittel über das Rennen, und sie gelten nicht für andere Fahrzeuge oder andere Strecken.
- Originalquelle
- Das Bildschirmfoto aus dem Race Studio, unten auf dieser Seite, zusätzlich als PDF.